Moderator: Gaby





St. Lucia hat geschrieben:Ich gehe z.B. auch viel mit den Jungpferden spazieren - allerdings ausschließlich in Begleitung eines anderen, erfahrenen Pferdes, welches natürlich auch geritten werden kann, mache viel Longenarbeit, Bodenarbeit usw. Junge Pferde reite ich eigentlich nie mehr als 3 - 4 mal die Woche!

dann empfindet das Negra z.B. wenn die anderen galoppieren als Spiel und will fröhlich mit laufen und hüpft wie ein Gummiball neben mir rum.
Negra wird super nervös, wenn sie da dann "eingesperrt" alleine steht. Es reicht, wenn das Pferd einfach nur mitgeht und dann wartet, bis wir unser 15 Minuten Programm abgearbeitet haben


Penny hat geschrieben:St. Lucia hat geschrieben:Ich gehe z.B. auch viel mit den Jungpferden spazieren - allerdings ausschließlich in Begleitung eines anderen, erfahrenen Pferdes, welches natürlich auch geritten werden kann, mache viel Longenarbeit, Bodenarbeit usw. Junge Pferde reite ich eigentlich nie mehr als 3 - 4 mal die Woche!
Ja, das ist natürlich auch oft der Fall. Kleine Runden gehe ich mit Negra alleine, also in nem Radius um 500 m um den Stall rum. Alles was weiter weg geht mache ich mit ihrem "Kumpelpferd".
Wenn ich auf den Platz möchte oder in die Roundpen-Halle, dann brauche ich ein Begleitpferd. Negra wird super nervös, wenn sie da dann "eingesperrt" alleine steht. Es reicht, wenn das Pferd einfach nur mitgeht und dann wartet, bis wir unser 15 Minuten Programm abgearbeitet haben. Ich möchte nciht, dass sie den Platz oder die Halle als etwas negatives betrachtet.
Tja und wie´s so ist, kann ich nicht verlangen, dass immer irgendwer sich für mich bzw. für uns die Zeit nimmt und mitgeht.
Einfach so auf den Platz maschieren (z.B. zum Führtraining) möchte ich dann auch nicht. Wenn die anderen mit ihren Pferden arbeiten, dann empfindet das Negra z.B. wenn die anderen galoppieren (und es nimmt schon jeder Rücksicht auf uns - ehrlich) als Spiel und will fröhlich mit laufen und hüpft wie ein Gummiball neben mir rum. "Ui, der läuft - ich lauf dann mal mit!!!" Damit söre ich dann die Abläufe...
Wahrscheinlich sehe ich das alles viel zu eng und sollte mich selber mal etwas entspannen und Dinge einfach auf mich zukommen lassen und dann im Moment, wenn was ist reagieren, als das ich im Vorfeld schon immer alles "abschotte" und der Kleinen um sie vor allem "Negativen" zu schützen die Möglichkeiten nehme sich auf bestimmte Situationen einzustellen...
Deswegen eben die Überlegung mir einen Plan zu erstellen, dass ich gar nciht drum rum komme, mal über meinen Schatten zu springen und Dinge dann einfach durchzuziehen, auch wenn es "Abweichenungen" in den Abläufen gibt...

Börgi hat geschrieben:
Und Dominanzproblem *lach* Sorry, aber ein 2jähriges Baby darf durchaus mal hüpfen, oder? Das hat doch nicht direkt was mit Dominanzproblemen zu tun!






Petra hat geschrieben:Also ich glaube auch nicht, dass Ihr beiden ein Dominanzproblem habt, das ist ein 2jähriges Pferdlein das darf hüpfen und springen, meine Güte, ein 2jähriges Kind kann auch noch nicht ne Stunde stillhalten.
Aber einen gewissen Grundgehorsam kann man auch schon von ner/nem 2jährigen verlangen. Wie Du schreibst, anbinden, putzen, führen usw.

St. Lucia hat geschrieben:
Aber irgendwie verstehe ich dann Deine Frage nach dem Arbeitsplan so gar nicht! Für mich las sich das so, als wenn Du gerade beginnst, das Pferd anzureiten![]()
Viele Grüße
Christine








AraberAmeer hat geschrieben:@Penny
Ich kenn die Abläufe, fahre seit Jahren Ponies ein, auch für andere. Habs von der Pieke auf gelernt bei vielen Fahrtrainern, die zwar hier und da auch Turniere gefahren sind, aber keinen Leistungssport. Den Kummer der Fahrpferde kenn ich zwar, kann aber zum Glück sagen stets bei Fahrern gelandet zu sein, für die Horsemanship mehr war als nur ein Wort. Es geht eben auch anders.
Meine Lotta hab ich auch von klein an und selber eingefahren und am Wagen ausgebildet. Sie ist ein absolutes Verlasspferd geworden, dass mit Freude im Geschirr seine Arbeit tut. Immer 100% aber ohne Kadaver-Gehorsam. Ich mag es nicht wenn Tieren das mitdenken aberzogen wird.
Ich bin mir sicher, dass die kleine Paris ihr ebenbürtig wird und ich später mal ein tolles verlässliches Gespann haben werde mit den beiden. Aber bis dahin vergeht noch etwas Zeit. Gut Ding will Weile haben und die solide Vorbereitung mit Schleppenarbeit etc ist ein absolutes Muss. Da kann das Pony noch so brav sein, Abkürzungen im Ausbildungsweg gibt es bei uns nicht.
LG Nina


Zurück zu Allgemeines zur Ausbildung
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste